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Energy Star bei Servern problematisch
Die Energy Star Richtlinien sorgen mal wieder für Diskussion. Schon häufig habe ich festgestellt, dass die vorgegeben Richtlinien nicht streng genug waren, weil sie nicht so oft neu festgelegt werden, wie es der technische Fortschritt eigentlich verlangt.
Server verbrauchen in der Masse sehr viel Energie. Es sind unendlich viele und die meisten von ihnen laufen unter geringer Last und sind damit eigentlich überflüssig. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen wird mehr und mehr virtualisiert – Stichwort Cloud Computing.
Bei den Energy Star Richtlinien für Server gibt es aber ein anderes Problem – das Problem der Vergleichbarkeit der Leistungsaufnahme. Bei den Servern ist es so, dass vergleichbare Modelle mit unterschiedlichen Komponenten ausgestattet sind. So unterscheidet sich etwa die Anzahl der Prozessoren oder die der Festplatten.
Außerdem sollen die Werte unter maximaler CPU-Auslastung gegenübergestellt werden. Die Werte werden mit Hilfe einer Software ermittelt, deren Ergebnisse wiederum auch nur schwer zu vergleichen sind. Die einzige Angabe die aussagefähig ist, ist der im Leerlauf (On/Idle). Zugleich der uninteressanteste, denn Server sind dazu da um genutzt zu werden und wenn sie ständig im Leerlauf sind, sind sie überflüssig und können besser abgeschaltet werden!
[Quelle]
[Thumbnail: ibmphoto24 @ flickr.com]










